Ljubljana, Slowenien, Eis im Pissoir

Ljubljana, Slowenien, Eis im Pissoir

Slowenien, Fahrt durch viele Tunnel, nachdem in Österreich noch ein paar verlorene Schneeflocken fielen, erblicken wir am Ende des Tunnels tatsächlich Licht. In dieses Licht getaucht, eine nagelneue Autobahn – da weiß man, wo die EU-Gelder bleiben, wovon auch große Schilder künden. Das die Slowenen darüber nicht ihr. Selbstbewusstsein verloren haben, bemerkt man spätestens beim Zahlen der Maut, die höher liegt als in Österreich und für manche Tunnel separat gezahlt werden muss. Und obowhl die A1 in Slowenien noch nicht komplett ausgebaut ist, kommen wir ohne große Staus in Ljubljana an.

Ljubljana, die feine, kleine Hauptstadt, die gerade mal rund 276.000 Einwohner hat, ist in der Ferne umringt von Bergzügen, deren höchste Gipfel sich auf über 2500 Meter erheben.

Unser Hostel liegt zentral in der Innenstadt, nahe dem Platz der Republik und dem Botschaftsviertel, in dem die USA und Deutschland durch einen Kindergarten getrennt sind. Im zweiten Stockwerk eines sanierten Altbaus erwartet uns eine Auswahl aus dem IKEA-Katalog, deren Farben den hohen Räumen mit ihrem dunklen Parkettboden etwas leichtes verleihen.

Die Stadt selbst ist wie eine Fusion aus Nord- und Südosteuropa, womit sie ihrer Funktion als Tor zum Balkan perfekt nachkommt. Von der Ljubljanica durchzogen, versprüht sie an den Uferpromenaden südeuropäisches Flair, wärhend es Richtung Burg hin doch etwas alpenländischer und nordeuropäischer wird.

Zu Essen gab es slowenischen Eintopf und dazu ein ganz annehmbares Lager-Bier. Problematisch wurde es erst auf dem Klo, denn das Pissoir lag voller Eiswürfel.

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