Grüne wollen Zigarettenautomaten verbieten

Grüne wollen Zigarettenautomaten verbieten

Mutig preschen sie mal wieder vor, die Grünen, zu unser aller Wohl, aber insbesondere zum Wohl der Kinder in diesem Land. Eine Befragung aus dem Jahr 2008, veröffentlicht in der Zeitschrift Tobacco Control (bezeichnender Name), kommt zu dem Ergebnis, dass etwa ein Viertel der befragten Jugendlichen die Altersschranken am Automaten umgehen kann. Hui, und das trotz schlechter PISA-Ergebnisse.

Die Grünen leiten daraus sogleich die Forderung ab, öffentlich zugängliche Zigarettenautomaten zu verbieten – was auch sonst. Das wird im ländlichen Raum dann dazu führen, dass die bösen Raucher noch mehr mit bösen Autos durch die Gegend fahren, um den nächsten (noch) erlaubten Verkaufspunkt zu erreichen. Über die in dem Papier natürlich wieder aufkommende Forderung nach noch weitergehender Einschränkung von Tabakwerbung braucht man da schon eigentlich kein Wort mehr zu verlieren.

Amüsant wird es, wenn man sich die grünen Positionen bspw. zum Konsum von Cannabis anschaut. Da ist dann auf einmal viel von eigenverantwortlichem Handeln und Entkriminalisierung die Rede. Rauchern traut man eigenverantwortliches Handeln allerdings nicht zu und will sie mit immer neuen Verboten und Vorgaben zwar nicht kriminalisieren aber doch ins gesellschaftliche Abseits drängen.

Der Heidelberger SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding kann der ganzen Sache nur zustimmen. Seiner Ansicht nach würden Zigarettenautomaten Lust auf das Rauchen machen, weshalb ein Verbot wünschenswert wäre. Hier wird mal wieder klar, woher der eigentliche Wind weht. Kinder und Nichtraucher sind in der ganzen Debatte schon immer nur vorgeschoben gewesen. Im Kern geht es darum, den Rauchern ihren Genuss zu vermiesen und zu erschweren.

Teil der Uni Heidelberg ist übrigens auch das Mannheimer Institut für Public Health (schönstes Uni-Denglish), dessen Mitarbeiter für die oben erwähnte Befragung aus dem Jahr 2008 verantwortlich sind. Ein wichtiger Teil der dortigen Forschung beschäftigt sich mit Verhaltens- und Verhältnisprävention, vor allem was den Tabakgenuss angeht.

Von besonderem Interesse ist dabei auch das Einbinden sozialer Netzwerke und das Ankoppeln gesundheitlicher Interventionen an positive Themen wie Lebensfreude, Glück, Vertrauen.

aus der Eigenbeschreibung

Da soll er mit herangezüchtet werden, der neue grüne Untertan, glücklich, lebensfroh und voller Vertrauen in seinen ihn bemutternden Staat.


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