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		<title>Erst Röttgen, dann die Energiewende?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat die Kanzlerin ihren Umweltminister nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen doch noch sehr zügig raus geschmissen, nachdem man ihm nach seiner eingestandenen Niederlage und seinem Rücktritt vom CDU-Landesvorsitz in NRW noch demonstrativ den Rücken gestärkt hatte. Mit Peter Altmaier steht  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat die Kanzlerin ihren Umweltminister nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen <a title="Erklärung der Bundeskanzlerin" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2012/05/2012-05-16-statement-merkel.html">doch noch sehr zügig raus geschmissen</a>, nachdem man ihm nach seiner eingestandenen Niederlage und seinem Rücktritt vom CDU-Landesvorsitz in NRW noch demonstrativ den Rücken gestärkt hatte. Mit <a title="Peter Altmaier - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Altmaier">Peter Altmaier</a> steht abermals ein Jurist als Nachfolger im Amt des Bundesumweltministers fest. Die Kanzlerin hat also sehr schnell reagiert und ihren arg lädierten Minister ausgetauscht, da könnte noch ein bisschen weiteres Wunschdenken aufkommen.<br />
<span id="more-673"></span><br />
Nachdem <a title="Karl-Theodor zu Guttenberg - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg">zu Guttenberg</a> 2011 als Verteidigungsminister zurückgetreten war nutzte man dies auch, um mit <a title="Thomas de Maiziere - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_de_Maizi%C3%A8re">Thomas de Maizière</a> eine Anpassung der laufenden Bundeswehrreform vorzunehmen. Da ergäbe sich mit der Neubesetzung des Bundesministers für Umwelt die Gelegenheit, <a title="Jeder denkt es, keiner sagt’s - Die Energiewende ist gescheitert - FAZ" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/harte-bretter/jeder-denkt-es-keiner-sagt-s-die-energiewende-ist-gescheitert-11685666.html">die aus dem Ruder laufende und zum Scheitern verurteilte utopische Energiewende</a> an die Realität anzupassen, sie mithin also vorerst abzusagen.</p>
<p>Die einst so hochtrabenden Klimaziele hat man ja immerhin auch schon still und heimlich begraben (die könnte man dann wieder ausgraben). Die CDU hat die Energiewende zwar zum absolut alternativlosen Thema überhöht, aber auf lange Sicht werden ihr ihre Auswirkungen wie steigende Strompreise und abwandernde Industriebetriebe mehr schaden, als eine leise Kehrtwende, eingeleitet durch einen neuen Minister. Der könnte, wie damals beim Wechsel von zu Guttenberg auf de Maizière, frank und frei behaupten, es sei doch nicht alles so rosig gewesen, wie unter seinem Vorgänger dargestellt wurde und dann Anpassungen vornehmen.</p>
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		<title>Kleiner Sack, große Klappe</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Realsatire]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Sinn und Zweck der gelben Säcke lässt sich sicherlich endlos streiten, unbestritten ist aber wohl, dass sich für manche damit Geld verdienen lässt, was ja auch nicht verwerflich ist. Die letzten beiden geholten Rollen scheinen aber nun auch noch weitere Marktteilnehmer beglücken sollen.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_670" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/05/Kleiner_Sack_Grosse_Klappe.jpg" rel="lightbox[671]" title="Kleiner Sack, große Klappe"><img class="size-full wp-image-670" title="Kleiner Sack, große Klappe" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/05/Kleiner_Sack_Grosse_Klappe_klein.jpg" alt="Kleiner Sack, große Klappe" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kleiner Sack, große Klappe</p></div>
<p>Über Sinn und Zweck der gelben Säcke lässt sich sicherlich endlos streiten, unbestritten ist aber wohl, dass sich für manche damit Geld verdienen lässt, was ja auch nicht verwerflich ist. Die letzten beiden geholten Rollen scheinen aber nun auch noch weitere Marktteilnehmer beglücken sollen. Entweder ist es ein Produktionsfehler oder eine gezielte Hilfe für Hersteller von Sackhalterungen, denn die neuen Säcke sind auf einmal kleiner als die alten und passen nicht mehr richtig in das bisherige Haltegestell. Sie sind zu kurz und schweben deshalb frei in der Luft, was bei schwerem Inhalt zu Rissen führt, oder sie fallen aus der Halterung, weil der Öffnungsdurchmesser auch kleiner ist, wodurch sie sich nicht mehr richtig in die Halterung einsetzen lassen.</p>
<p>Ich hoffe mal, es handelt sich lediglich um eine fehlproduzierte Charge, wobei es in Deutschland auch kein Ding der Unmöglichkeit wäre, wenn die Größe einfach still und heimlich geändert worden wäre&#8230;</p>
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		<title>Staat, Regierung, Volk &#8211; separat kritikwürdig?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gessellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Kritik anderer Staaten wird oftmals darauf verwiesen, dass sich die Kritik ja nicht gegen die dort lebenden Menschen, mithin also das Volk, richte, sondern ausschließlich gegen den Staat oder die Regierung. Aber, kann man lediglich eine Regierung oder einen Staat, also quasi nur die  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Kritik anderer Staaten wird oftmals darauf verwiesen, dass sich die Kritik ja nicht gegen die dort lebenden Menschen, mithin also das Volk, richte, sondern ausschließlich gegen den Staat oder die Regierung. Aber, kann man lediglich eine Regierung oder einen Staat, also quasi nur die Metaebene, kritisieren oder womöglich auch beschimpfen, ohne das jeweilige Volk damit zu meinen? Zuletzt nutzte Günter Grass diese Verteidigung, als man ihm im Zuge seines israelkritischen Gedichts &#8220;Was gesagt werden muss&#8221; Antisemitismus vorwarf. Kann man Staat, Regierung und Volk also nach Belieben separat betrachten und kritisieren?<br />
<span id="more-666"></span><br />
In einer Diktatur ist es sicherlich richtig, zwischen Staat, also dem System, Regierung/Regime und Volk/Bürgern zu unterscheiden, da davon auszugehen ist, dass in einer repressiven Diktatur gerade nicht alle mit dem Verhalten der Regierung einverstanden sind, da es sonst keiner Repressionsmittel bedürfen würde. Aber auch eine Diktatur kann nicht in totaler Gegnerschaft zu ihrem Volk überleben, womit es auch immer einen Teil in der Bevölkerung gibt, der sie unterstützt und von ihr profitiert. Kritisiert man also einen von einer Diktatur regierten Staat wie den Iran, könnte man sehr wohl zwischen Regime und Volk unterscheiden, sollte aber auch dabei bedenken, dass es im Volk Teile geben wird, die genau diese Politik befürworten. So gibt es im Iran zwar eine streng unterdrückte Oppositionsbewegung, aber ebenso große Bevölkerungsgruppen, die das Regime unterstützen. Ebenso kann es, wie im Fall Ägypten, viele verschiedene Strömungen geben, die nicht unbedingt gemäßigter sind, als die bisher staatstragende Diktatorenclique und deren Unterstützer. Da in Diktaturen die öffentliche Meinung kontrolliert und Abweichungen unterdrückt werden, ist es nur schwer ersichtlich, welches Meinungsspektrum wirklich vorherrscht, was die Differenzierung zwischen System, Regime und Bürgern erschwert.</p>
<p>Ganz anders sieht die Sache bei Demokratien aus. Hier ist das Volk, also die Gesamtheit der Staatsbürger, der Souverän der die Regierung und das Parlament wählt. Der Souverän ist mit der Wahl nicht aus seiner Verantwortung entlassen, er ist somit indirekt weiterhin für das Handeln der Regierung und für die Verfasstheit seines Staates verantwortlich. Durch eine freie Presse ist außerdem das gesamte Meinungsspektrum erfassbar und kann sich in Wahlen und Demonstrationen zeigen. Einen demokratischen Staat von außen zu kritisieren und dabei seine Bürger von der Kritik auszunehmen ist wesentlich schwieriger, wenn nicht gar unmöglich, als eine Diktatur von außen zu kritisieren.</p>
<p>Wenn nun also bspw. Grass und andere behaupten, ihre Israelkritik richtige sich ja lediglich gegen die Regierung und ihre Politik, aber keinesfalls gegen das israelische Volk und erst recht nicht gegen die Juden, dann ist das einfach Schwachsinn. Wer die Politik einer Demokratie kritisiert, der kritisiert auf immer den Souverän und der ist in einer Demokratie in letztes Konsequenz das Volk. Es kann nicht nach Belieben von der Regierung getrennt werden. Abhilfe versucht man sich dann durch Verschwörungstheorien zu schaffen, indem man der Demokratie defizite vorwirft und die Regierung als nicht ausreichend legitimiert ansieht, wie bei den USA und George W. Bush, bei denen immer von Wahlbetrug gemunkelt wurde. Wobei solche Unterstellungen auch wieder als Beleidigung gegen fremde Staaten aufgefasst werden können.</p>
<p>Da zu differenzieren, wo es nichts zu differenzieren gibt, um sich nicht irgendwelcher Vorwürfe auszusetzen, ist pure Feigheit. Die Subjekte, die man kritisiert, hinterrücks wieder zu umarmen, zeugt von verlogener, moralinsaurer Freundschaft mit erhobenem Zeigefinger.</p>
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		<title>Privat gegen Sparte, RTL gegen ZDFneo und Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland warf Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL, den öffentlich-rechtlichen Anstalten vor, mit ihren Spartensendern Ressourcenverschwendung zu betreiben (offizielle Pressemitteilung, leider ohne die Passage, dazu hier die Medung auf Heise Online).  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland" href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de">Medientreffpunkt Mitteldeutschland</a> warf <a title="Tobias Schmid - kress.de" href="http://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/12639-tobias-schmid.html">Tobias Schmid</a>, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL, den öffentlich-rechtlichen Anstalten vor, mit ihren Spartensendern Ressourcenverschwendung zu betreiben (<a title="Medien in Bewegung" href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/medien-in-bewegung">offizielle Pressemitteilung</a>, leider ohne die Passage, dazu hier die <a title="Streit um ARD/ZDF-Spartensender: Zwischen Experimentierraum und Ressourcenverschwendung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-um-ARD-ZDF-Spartensender-Zwischen-Experimentierraum-und-Ressourcenverschwendung-1571579.html">Medung auf Heise Online</a>). Damit wiederholt er teilweise <a title="Beck für Einstellung von Digitalkanälen von ARD und ZDF" href="http://www.digitalfernsehen.de/Beck-fuer-Einstellung-von-Digitalkanaelen-von-ARD-und-ZDF.74869.0.html">die Kritik von Kurt Beck</a>, dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, der in einem Interview mit promedia (<a title="promedia - das medienpolitische Magazin - Januar 2012" href="http://www.promedia-berlin.de/index.php?id=74">Ausgabe Januar 2012</a>, leider nicht online verfügbar), die dieser an den Spartenkanälen von ARD und ZDF (ZDFneo, ZDFinfo, ZDFkultur, Phoenix, EinsPlus, tagesschau24 und Einsfestival) übte. ARD und ZDF sollten lieber ihre Hauptprogramme stärken, als ständig neue Spartensender zu kreieren, die Geld und Sendekapazität kosten.<br />
<span id="more-663"></span><br />
Nun wäre es, je nach Geschmack, sicherlich wünschenswert, wenn die Hauptprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender gestärkt würden und bestimmte Formate nicht zur Geisterstunde auf unzähligen Spartensendern laufen würden. Die von den Sendern selbst mitfinanzierten Filme junger Filmemacher (<a title="FilmDebüt im Ersten" href="http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmdebuet-im-ersten/index.html">FilmDebüt im Ersten</a> und <a title="Das kleine Fernsehspiel - ZDF.de" href="http://daskleinefernsehspiel.zdf.de">Das kleine Fernsehspiel</a>) laufen bspw. immer Nachts &#8211; da fragt man sich, warum man die mitfinanziert und nicht den Mut besitzt, sie um 20:15 Uhr zu zeigen. Aber mal ehrlich: die Hauptprogramme waren vor der Einführung der Spartensender auch nicht besser. Beim Spagat zwischen Quote und mutigen Formaten helfen die Spartenprogramme auf jeden Fall. Will man etwas abseits vom Fernseheinerlei sehen, sind die Spartensender eine Wohltat. Nicht alles was dort läuft ist grandios, aber es gibt immer wieder Perlen, die es wahrscheinlich auf Grund der mutlosen Programmgestaltung der Müttersender nicht in deren Hauptprogramme schaffen würden. Oftmals entsteht im Programm von ARD, ZDF und den Dritten der Eindruck, der Fernsehabend bestehe nur aus Krimis und deren Wiederholungen und endlosen Diskussionsrunden, unterbrochen von Kochsendungen und Zoo-Dokumentationen. Da ist es sehr erfrischend, auf die Spartensender umschalten zu können.</p>
<p>Der Bezahlsender Sky macht es teilweise vor und bietet zusammen mit Kooperationspartnern unzählige, teils recht interessante, Spartensender an &#8211; auch wenn man bei SPIEGEL Geschichte das Gefühl nicht los wird, dass dort meistens der Führer durch die Dokus marschiert. Übrigens strahlt Sky auch Spartensender von RTL und ProSiebenSat.1 aus, die sich so bitterlich über die angebliche Ressourcenverschwendung durch ARD und ZDF beschweren.</p>
<p>Die Intention von Schmid ist klar, er vertritt RTL und somit die legitimen geschäftlichen Interessen der Privaten, denen es ganz gut passt, dass ARD und ZDF bisher als Alten-Sender gelten. Das Problem von Kurt Beck bleibt aber im Dunkeln. Einerseits wird immer wieder die Verflachung des Programms kritisiert, aber dann will man die Sender am liebsten wieder reduzieren. Wie schon geschrieben, war das Programm vorher auch nicht besser, weshalb ich vor allem froh bin auf ZDFkultur und neo umschalten zu können. ARD und ZDF werden es nie allen Recht machen können, sie sollen sowohl die Silbereisen-Fans als auch die Zuschauer von ZDFneo unter einen Hut bringen &#8211; da lobe ich mir die Sparte und verweile lieber dort.</p>
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		<title>Club of Rome &#8211; Weltuntergang Reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse jetzt!]]></category>
		<category><![CDATA[Beglückung]]></category>
		<category><![CDATA[Club of Rome]]></category>
		<category><![CDATA[Malthus]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[40 Jahre nach der Veröffentlichung der &#8220;Grenzen des Wachstums&#8220; durch den Club of Rome legt die Organisation nun eine neue Vorhersage für die nächsten 40 Jahre vor. Unter dem Namen &#8220;2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre&#8220; wird einmal mehr der &#8220;Weltuntergang&#8221; bis zum Jahr 2100  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>40 Jahre nach der Veröffentlichung der <em>&#8220;<a title="Die Grenzen des Wachstums - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums">Grenzen des Wachstums</a>&#8220;</em> durch den Club of Rome legt die Organisation nun eine neue Vorhersage für die nächsten 40 Jahre vor. Unter dem Namen <em>&#8220;<a title="Club-of-Rome-Bericht: Forscher zeichnen düsteres Bild der Zukunft - SPIEGEL ONLINE" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-club-of-rome-gibt-prognose-fuers-jahr-2052-ab-a-831905.html#ref=rss">2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre</a>&#8220;</em> wird einmal mehr der <em>&#8220;Weltuntergang&#8221;</em> bis zum Jahr 2100 prophezeit. Die Erderwärmung werde zunehmen, das Wirtschaftswachstum wird abflauen, soziale Unterschiede werden zunehmen, die Effizienzsteigerung wird stark zurück gehen, Hungersnöte und Umweltzerstörung werden die Menschen plagen &#8211; lediglich das Zurückgehen der Weltbevölkerung ab 8,1 Milliarden Menschen wird in der Prognose positiv hervorgehoben, ebenso der leichte Wohlstandsanstieg in den Entwicklungsländern.<span id="more-660"></span></p>
<p>Dabei begeht man den gleichen Fehler wie vor vierzig Jahren: die Zukunft lässt sich nur schwer vorher sagen, auch mit Computermodellen. Wäre dem so, wäre Aktienhandel ein Fingerklacks. Was technologisch auf uns zu kommt, lässt sich nur schwer abschätzen. So unterschätzte bspw. selbst Bill Gates lange Zeit die Auswirkungen des Internets und das Maß an heutiger Vernetzung war selbst vor 10 Jahren nur schwer vorstellbar. Die wenigsten Menschen können sich deshalb vorstellen, welche Technologien uns in 10 Jahren das Leben erleichtern werden, geschweige denn, wie es im Jahr 2100 aussehen wird. Wachstum und Technologie sind evolutionäre Entwicklungen, in denen alte und weniger effiziente Methoden und Verhaltensweisen und erfolglose Linien automatisch aussterben. Im New York von 1900 hielt man angeblich die stetig steigende Menge an Pferdemist für eines der größten Umweltprobleme im Jahre 2000&#8230;</p>
<p>Höher entwickelte Gesellschaften entwickeln fast automatisch ein sensibleres Bewusstsein für eine intakte Umwelt &#8211; je mehr Gesellschaften also ein höheres Wohlstandsniveau erreichen, desto mehr gewinnt eine intakte Umwelt an Bedeutung. Das Gleiche gilt für die Geburtenrate. Hoch entwickelte Gesellschaften bekommen fast automatisch weniger Kinder pro Frau. Nicht unbedingt, weil aus egoistischen Gründen kein Nachwuchs mehr gewünscht wird, sondern gerade weil der Egoismus dort bei der Fortpflanzung eine geringere Rolle spielt. Der erste Geburtenknick in Deutschland kam nicht mit zuverlässigen Verhütungsmethoden in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sondern fand bereits im 19. Jahrhundert nach Einführung der Sozialversicherungen statt, wenn auch nicht so radikal wie durch die Pille. Die Menschen brauchten einfach weniger Kinder als Altersvorsorge. Der damals immer noch starke Anstieg rührte vor allem von einer besseren Versorgungslage her, sowohl was die Ernährung als auch die Medizin anging: die Menschen wurden immer Älter, die Sterblichkeitsrate ging stark zurück.</p>
<p>Besonders interessant ist die Prognose eines Club-of-Rome-Mitglieds, dass es in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts zu Revolutionen kommen wird, weil den Jungen der Geduldsfaden ob der Umweltlasten reißen wird. Abgesehen davon, dass sich die Qualität der Umwelt in den modernen Industrienationen wie Deutschland immer weiter verbessert &#8211; gerade im Hinblick auf die Gebiete der ostdeutschen Bundesländer, aber auch der anderen ehemaligen Ostblockstaaten &#8211; sind es vor allem Wachstumsprobleme und damit zusammenhängende Arbeitslosigkeit, die Menschen weltweit, zuletzt im Nahen Osten und Nordafrika, auf die Straßen trieben und Regime und Systeme zum Einsturz brachten. Gerade die Verwehrung weiteren Wachstums oder eine Begrenzung desselben, wie es dem Club of Rome vorschwebt, wird die Situation verschärfen.</p>
<p>Für den Club of Rome steht der Schuldige an der Misere fest: der westliche Finanzkapitalismus, der immer neues Wachstum zum Überleben braucht, und so die Zukunft frisst. Aber es sind gerade die wachstumsfeindlichen Vorschläge zur Weltverbessrung, die von Organisationen wie dem Club of Rome gemacht werden, die zur Vereledung und dazu führen werden, mit tatsächlich vorhandenen Problemen nicht umgehen zu können. Es sind die <a title="Malthusianismus - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malthusianismus">neomalthusianischen</a> Konzepte von Club of Rome und Co. und anderen Misanthropen, die selbst die Demokratie für einen Bremsklotz bei der Rettung der Welt halten, die der weiteren Entwicklung der Menschheit im Weg stehen.</p>
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		<title>Flickschusterei: SFX in ATX</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit etwas Flickschusterei geht Alles, beispielsweise SFX-Netzteile in ATX-Gehäuse einbauen &#8211; mit zwei neuen Bohrungen im Gehäuse und etwas Panzerband als Lückenschließer. Sieht zwar nicht schön aus, erfüllt aber seinen Zweck.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/sfx_in_atx.jpg" rel="lightbox[657]" title="SFX in ATX"><img class="size-full wp-image-656" title="SFX in ATX" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/05/SFX_in_ATX_klein.jpg" alt="SFX-Netzteil in ATX-Gehäuse" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">SFX-Netzteil in ATX-Gehäuse</p></div><br />
Mit etwas Flickschusterei geht Alles, beispielsweise SFX-Netzteile in ATX-Gehäuse einbauen &#8211; mit zwei neuen Bohrungen im Gehäuse und etwas Panzerband als Lückenschließer. Sieht zwar nicht schön aus, erfüllt aber seinen Zweck.</p>
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		<title>Grünes Demokratieverständnis</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ihrer Gründung sehen sich die Grünen als Vorreiter für mehr Bürgerbeteiligung und mehr direkte Demokratie. Auch im Wahlprogramm zur letzten Bundestagswahl im Jahr 2009 forderten sie mehr Demokratie, Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten, sowie eine Stärkung der Regionen und Kommunen (S.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ihrer Gründung sehen sich die Grünen als Vorreiter für mehr Bürgerbeteiligung und mehr direkte Demokratie. Auch im Wahlprogramm zur letzten Bundestagswahl im Jahr 2009 forderten sie mehr Demokratie, Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten, sowie eine Stärkung der Regionen und Kommunen (<a title="PDF: Grünes Wahlprogramm Bundestagswahl 2009" href="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wahlprogramm/BTW_Wahlprogramm_2009_final_screen_060709.pdf">S. 161 ff.</a>). All dies sind hehre Forderungen, die aber auch bei den Grünen oftmals zu reinen Papiertigern verkommen, vor allem wenn es darum geht, eigene Initiativen und Ideologien durchzudrücken. Folgt das Wahlvolk in direkter Abstimmung nicht den Vorschlägen der Grünen, so können diese darauf durchaus verschnupft reagieren und verfallen in typische Muster. Der Wähler habe das Anliegen nicht verstanden oder die siegreichen Gegner hätten mehr Mittel gehabt oder bessere finanzielle Möglichkeiten.<span id="more-654"></span></p>
<p>Nachdem die Einführung der <a title="Schulreform in Hamburg - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schulreform_in_Hamburg#Primarschule">Primarschule</a> in Hamburg <a title="Schwarz-Grün verliert Schulentscheid - Stern.de" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/schulreform-in-hamburg-schwarz-gruen-verliert-volksentscheid-1584607.html">am 18. Juli 2010 durch einen Volksentscheid abgelehnt</a> wurde und damit Teile der beschlossenen Schulreform vom Souverän geändert wurden, ließen die damals im ersten schwarz-grünen Bündnis Regierenden beleidigt verlauten, die siegreichen Gegner von der Initiative &#8220;Wir-wollen-lernen&#8221; hätten über mehr finanzielle Möglichkeiten verfügt, weil sie größtenteils aus der gehobenen Mittelschicht und dem Bildungsbürgertum stammten. Dabei vergaßen sie, dass der Großteil der in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien die Reform befürwortete und somit eigentlich stark meinungsbildend agieren konnte. Es war die alte Mär vom Bürger, der die Politik einfach nicht verstanden habe. Hätte er sie verstanden, wäre er logischerweise nicht dagegen gewesen.</p>
<p>Ein Jahr später, am 27. November 2011 verloren die Grünen, die gerade als die die Regierung stellende Partei in den Stuttgarter Landtag eingezogen waren, die <a title="Volksabstimmung zu Stuttgart 21 - LPB-BW" href="http://www.lpb-bw.de/volksabstimmung_stuttgart21.html">Volksabstimmung zu Stuttgart 21</a>. Die Monate zuvor hatten sie und die anderen Gegner des Bauprojekts noch die Straßen beherrscht und den Eindruck vermittelt, dass Volk wäre kurz vor der Revolution und würde von der Politik nicht ernst genommen. Viele Kommentatoren saßen dieser Fehleinschätzung auf und stilisierten die Protestler zu Vorkämpfern für mehr Demokratie. Bei der Volksabstimmung erlebten die Grünen und die anderen Gegner dann aber eine krachende Niederlage. Sie verloren nicht einmal knapp, sondern mit 58,9 zu 41,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sogar in Stuttgart selbst gewannen die Befürworter des Projekts. Sogleich begannen die Unterlegenen wieder von bösen Einflüssen zu fabulieren. Die Abstimmung hätte zu sehr auf die Finanzierung und die drohenden Strafzahlungen abgestellt. Dabei geht es immer und vor allem um Finanzierung.</p>
<p>Eines der Lieblingsthemen der Grünen bleibt natürlich weiterhin der Umweltschutz, vor allem, nachdem ihnen das Thema Atomkraft etwas abhanden gekommen ist. In Nordrhein-Westfalen kämpfen sie deshalb an vorderster Front für die Einrichtung eines <a title="Nationalparks in Deutschland - Weitere Planungen - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalparks_in_Deutschland#Weitere_Planungen">Nationalparks im Teutoburger Wald</a>, unterstützt vom örtlichen CDU-Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel, der unbedingt <a title="Hermannsdenkmal - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermannsdenkmal">Hermann auf seinem Denkmal</a> vertreten will. Obwohl der Nationalpark Teutoburger Wald-Egge-Senne <a title="Unser Teutoburger Wald- Nationalpark? Nein danke!" href="http://www.unser-teutoburger-wald.de/">vor Ort auf große Ablehnung stößt</a>, halten die Grünen vor Ort und in Düsseldorf <a title="Nationalpark ja bitte" href="http://www.nationalpark-ja-bitte.de/">unbeirrt</a> daran fest. Kein Wort mehr von Bürgerbeiteilung, transparenter Politik und davon, regionale Sachen regional zu entscheiden. Zusammen mit der SPD, mit der man wahrscheinlich die nächste Landesregierung in NRW stellen wird, will man den Nationalpark auch gegen örtlichen Widerstand durchdrücken. Sang man in Stuttgart immer das Hohe Lied vom Volkswillen und vor bürgerferner Politik von CDU und Co., so verhält man sich bei eigenen Steckenpferden keinen Deut besser, als man es dem politischen Gegner vorwirft. Wurf man den S21-Befürwortern in Stuttgart geschönte Zahlen vor, so verfährt man hier nicht anders und rechnet sich den Nationalpark finanziell schön, obwohl auch das Prestigeprojekt Nationalpark Eifel nicht ohne Zuschüsse aus Steuermitteln lebensfähig ist.</p>
<p>Man könnte den Grünen ihr Engagement für mehr direkte Demokratie hoch anrechnen, denn sie halten unbeirrt daran fest, obwohl sie bei den beiden großen Abstimmungen der letzten Jahre krachende Niederlagen einstecken mussten. Aber die Grünen sind keine guten Verlierer. Sie wollen ja nur das Beste für das Allgemeinwohl, und weil das die Mehrheit nicht einsehen will, schmollen sie jedes Mal und suchen Ausreden für ihre Niederlagen. Gleichzeitig verhalten sie sich bei von ihnen geforderten Projekten nicht besser als die von ihnen geschmähten politischen Gegner. Zur Rettung der Welt ist Demokratie wohl Auslegungssache und wird manchmal gerne durch den <em>Straßenkampf</em> ersetzt, wenn man damit den Eindruck erwecken kann, man sei die wahre Mehrheit.</p>
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		<title>Alle Jahre wieder: Killerspiele</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse jetzt!]]></category>
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		<description><![CDATA[Hm, keine Amoklauf weit und breit, dafür ein Bewaffneter, der sich in Siegen verschanzt hat. Ob er Ego-Shooter gespielt hat ist noch nicht heraus gekommen, statistisch gesehen stehen die Chancen dafür aber bestimmt gut. Immerhin ist der Verdächtige angeblich männlichen Geschlechts und 28 Jahre alt.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, keine Amoklauf weit und breit, <a title="Mann verschanzt sich in seiner Wohnung und schießt um sich - Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2257963/Mann-verschanzt-sich-in-seiner-Wohnung-und-schiesst-um-sich.html">dafür ein Bewaffneter, der sich in Siegen verschanzt hat</a>. Ob er Ego-Shooter gespielt hat ist noch nicht heraus gekommen, statistisch gesehen stehen die Chancen dafür aber bestimmt gut. Immerhin ist der Verdächtige angeblich männlichen Geschlechts und 28 Jahre alt. <a title="Christian Pfeiffer - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer">Prof. Dr. Christian Pfeiffer</a> wird uns sicherlich bald <a title="PDF: Kinder und Jugendliche in Deutschland : Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum - KFN" href="http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fob109.pdf">aufklären</a>. Pfeiffer ist zwar der Meinung, dass ihm nicht genehme Spiele, insbesondere Ego-Shooter, die Spieler negativ konditionieren würden, aber würde wohl kaum jemanden zum Bürgermeister von Hannover wählen, der sich seine Qualifikation in Sim City erworben hat &#8211; positive Konditionierung scheint es nämlich nicht zu geben. Es sei denn, es geht um multimediale Umsetzungen der <em>&#8220;guten&#8221;</em>, alten Brettspiele.<br />
<span id="more-648"></span><br />
Unabhängig davon hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion heute von der Entscheidung der unabhängigen Jury des Deutschen Computerspielpreises <a title="CDU/CSU kritisieren Nominierung des &quot;Killerspiels&quot; Crysis 2" href="http://www.golem.de/news/computerspielpreis-cdu-csu-kritisieren-nominierung-des-killerspiels-crysis-2-1204-91398.html">distanziert</a>. Die hat die Frechheit besessen, in der Kategorie &#8220;Bestes Deutsches Spiel&#8221; ein von den Unions-Fraktionen <em>so genanntes Killerspiel</em> zu nominieren. Schön ist dabei auch die Wendung <em>&#8220;so genanntes Killerspiel&#8221;</em>, die nur von deren Kritikern so genutzt wird und einzig und allein der Diffamierung dient. Da die unabhängige Jury nicht so will, wie man selbst, steht man auch einer Neubesetzung gegenüber offen. Alles klar.</p>
<p>Es ist immer wieder schön zu sehen, dass eine Partei, die sich mal für die Erhaltung der allgemeinen Wehrpflicht stark gemacht hat und an vorderster Front für die Zustimmung zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr streitet, immer wieder mal das Thema &#8220;so genannte Killerspiele&#8221; aus der Mottenkiste holt. Wir werden irgendwann noch zu tode geschützt, so wie die Soldaten, die ohne robuste Mandate und mit Kindergartenregeln in gefährliche Einsätze geschickt werden.</p>
<p>Aber nicht nur da herrscht eine extreme Diskrepanz zwischen Realität und dem, was sich manche Experten darunter einbilden. Mit dem Talib will man gemeinsam für den Frieden beten (a la <a title="Margot Käßmann - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margot_K%C3%A4%C3%9Fmann">Käßmann</a>) und vor Ego-Shootern hat man Angst. Es sind wohl nicht die Spieler, die mittlerweile in der Abschätzung von Gefahren und Determinationen der Realität entglitten sind, sondern die selbsternannten Wächter unser aller Seelenheils.</p>
<p>Spielten wir als Kinder noch freudig mit unseren Holzgewehren, Holzwschwertern und selbst gebauten Pfeil und Bogen, würde das heute wohl sofort eine Horde Therapeuten und Kriminologen a la Pfeiffer auf den Plan rufen, die sich Sorgen um unsere Entwicklung machen. Wir haben uns da zwar in gewisser Weise sportlich betätigt, aber pädagogisch wertvoll war das aus gutmenschlicher Expertensicht sicherlich nicht. Außerdem ist die Würde des Menschen unantastbar und dem läuft Peng-Peng-Peng rufen verfassungsfeindlich zuwider&#8230;</p>
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		<title>Tastaturen in Spülmaschine säubern</title>
		<link>http://www.buschmann23.de/2012/04/18/tastaturen-in-spulmaschine-saubern/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee, verschmutzte Tastaturen in die Spülmschine zu stecken, hört sich vielleicht nicht so ganz &#8220;sauber&#8221; an &#8211; und sie stammt ursprünglich auch nicht von mir. Vielmehr habe ich sie letztens, vielleicht auch nicht so ganz ernst gemeint, in einem Radiobeitrag über die Geschichte der Spülmaschine  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_642" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/04/Tastaturen_waschen.jpg" rel="lightbox[644]" title="Tastaturen in Spülmaschine"><img class="size-full wp-image-642" title="Tastaturen in Spülmaschine" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/04/Tastaturen_waschen_klein.jpg" alt="Tastaturen in Spülmaschine" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Tastaturen in Spülmaschine</p></div>
<p>Die Idee, verschmutzte Tastaturen in die Spülmschine zu stecken, hört sich vielleicht nicht so ganz &#8220;sauber&#8221; an &#8211; und sie stammt ursprünglich auch nicht von mir. Vielmehr habe ich sie letztens, vielleicht auch nicht so ganz ernst gemeint, in einem Radiobeitrag über die Geschichte der Spülmaschine gehört. Da ich aber mehr als eine nicht mehr genutzte Tastatur besitze, deren Totalverlust nicht weiter schmerzlich ist, habe ich es einfach mal ausprobiert.<span id="more-644"></span>Geärgert hatte ich mich vor allem über den Verlust meiner schnurlosen Tastatur von Logitech, in die ich leider einen wohlschmeckenden Gerstensaft verkippt hatte, was ihr nicht so gut getan hat. Manche Tasten funktionierten gar nicht mehr, andere klebten ständig am Boden fest und funktionierten dadurch mit ungewolltem Dauerfeuer. Die Tastatur ließ sich leider, trotz Verschraubung, nicht vernfünftig öffnen und lag seitdem traurig im Regal. Pure Missachtung verhinderten ihre Wanderung in den Elektroschrott.</p>
<div id="attachment_643" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/04/Gewaschene_Tastatur.jpg" rel="lightbox[644]" title="Gewaschene Tastatur"><img class="size-thumbnail wp-image-643" title="Gewaschene Tastatur" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/04/Gewaschene_Tastatur-150x150.jpg" alt="Gewaschene Tastatur" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gewaschene Tastatur</p></div>
<p>Und nun das. Nachdem sie zusammen mit zwei anderen, älteren Exemplaren einen Spülgang in der Maschine mitgemacht hat, funktioniert sie wieder einwandfrei. Beim Spülen habe ich das ganz normale Programm genutzt, aber stark verschmutzte Gegenstände wie Teller usw. nicht mitgespült, sondern lediglich Gläser und wenig verschmutztes Geschirr hinzugefügt.</p>
<p>Ob man dieses Vorgehen uneingeschränkt empfehlen kann, weiß ich nicht, aber dieser Versuch hier hat wunderbar funktioniert.</p>
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		<title>Schwule Mädchen, schwule Schützen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 09:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist ein Thema, wie es sich selbsternannte Progressive wünschen. Es geht um Traditionen, Provinzielles und die Gegner sind katholische Kirche und Schützenverbände, für manche Naivlinge immer noch der vermeintliche Hort von Restauration, Militarismus und Rückwertsgewandheit. Der Bund der  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Thema, wie es sich selbsternannte Progressive wünschen. Es geht um Traditionen, Provinzielles und die Gegner sind katholische Kirche und Schützenverbände, für manche Naivlinge immer noch der vermeintliche Hort von Restauration, Militarismus und Rückwertsgewandheit. Der <a title="http://www.bund-bruderschaften.de/" href="Bunder der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften">Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften</a> hatte es gewagt, homosexuellen Paaren gemeinsame Auftritte als Königspaar <a title="Bild.de: Umstrittene Entscheidung - Schützen verbieten schwule Königspaare" href="http://www.bild.de/news/inland/diskriminierung/schuetzenkoenig-verbot-schwuler-koenigspaare-23093520.bild.html">zu untersagen</a>. Der Partner soll bei Umzügen bspw. nicht neben dem König, sondern dahinter laufen. Manche Medien verstigen sich da gleich zu der Behauptung, schwule Schützen sollten komplett verbannt werden. Über die Entscheidung lässt sich natürlich trefflichst streiten, aber ein paar Dinge sollte man bedenken.<br />
<span id="more-632"></span><br />
Niemand wird gezwungen, Mitglied in einem Schützenverein oder einer Bruderschaft zu werden. Ebensowenig wird jemand verlangen, dass Männergesangvereine Frauen aufnehmen, die bei den meisten Schützen ja auch nicht mitmachen dürfen &#8211; nur in Form von Königin und Hofdame. Nun wird im Rahmen des Antidiskriminierungsgesetzes gegen die Entscheidung vorgegangen, wobei sich die Schützen darauf berufen, eine Gliederung der Kirche zu sein, für die es im Gesetz Ausnahmen gibt. Natürlich würde sich niemand einen Zacken aus der Krone brechen und genausowenig steht der Untergang des christlichen Abendlandes bevor, wenn schwule Königspaare nebeneinander laufen. Andererseits ist es nicht angemessen, in die Entscheidungen unabhängiger Vereinigungen einzugreifen, vor allem nicht bei solchen, die reine Folklore und Traditionspflege betreiben.</p>
<p>Im christlichen und insbesondere im katholischen Weltbild spielt die Ehe zwischen Mann und Frau immer noch eine höhere Rolle und wird auch von der Religionsfreiheit gedeckt. Die wenigen Versuche, Frauen bei den Schützen zuzulassen, werden meist auch nicht sonderlich ernst genommen, handelt es sich bei der ganzen Sache im Großen und Ganzen doch auch um eine Spaßveranstaltung. Abgesehen davon, dass 99% der Frauen eh kein Interesse daran zeigen, Vereinsmitglied werden zu dürfen. Die traditionellen Elemente gehören dabei genauso dazu wie das Militärische, dass manchen Kleinkarierten ja auch ein Dorn im Auge ist. Beim Karneval ist es auch Bestandteil, dass Frauenrollen traditionell von Männern übernommen werden, kein Aufschrei, nirgends.</p>
<p>Als besonderer Affront galt auch der Vorschlag, sich doch einfach eine weibliche Königin für das Schützenfest zu nehmen. Nein, man wolle seine Homosexualität doch nicht verstecken. Dabei war es vor gar nicht allzu langer Zeit in vielen Ortschaften Gang und Gäbe, dass der König gerade nicht seine Ehefrau sondern eine Andere zur Königin erkor. Wahrscheinlich <a title="Bild.de: Schwulen-Abstimmung erregt Düsseldorfer Schützen" href="http://www.bild.de/regional/duesseldorf/diskriminierung-durch-verordnungen/schuetzen-stimmen-gegen-oeffentliches-schwules-koenigspaar-23095562.bild.html">sehen viele schwule Schützen die Sache ebenso entspannt</a> und hätten kein Problem damit, auf dem Schützenfest eine Frau an ihrer Seite zu haben.</p>
<p>Borniert sind nicht die Schützen, sondern die Schreihälse, die hier aus einer Mücke einen Elefanten machen, um ihre korrekte Gesinnung zu zeigen und zu profilieren. Sie haben den ganzen Sachverhalt zur Provinzposse verkommen lassen, gerade indem sie ihn auf die große Medienbühne gehoben haben.</p>
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