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		<title>Die ausgewürgte Würde des Amtes</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Suche nach &#8220;Wulff&#8221; und &#8220;Würde des Amtes&#8221; führt <a title="Google-Suche" href="http://www.google.de/search?q=wulff+&quot;Würde+des+Amtes&quot;&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;">bei Google</a> momentan zu 230.000 Treffern. Es ist wahrscheinlich keine andere Phrase im Zusammenhang mit der Affäre häufiger genannt worden. Geschwungen wurde sie sowohl von den Medien als auch von Politikern jeglicher Couleur. Direkt nach Wulffs Rücktritt zeigten sich dann die wirklichen Abnutzungserscheinungen an der so häufig herausgestellten Würde des Amtes.<br />
<span id="more-561"></span><br />
Als sei die Phrase nun zu oft, fast schon inflationär genutzt worden, haben die Parteien sie gleich wieder entsorgt. Die Opposition, und dabei insbesondere die Grünen, hadern nun auf einmal mit dem als parteiübergreifend bezeichneten Kandidaten, den sie beim letzten Mal noch selber ins Rennen geschickt hatten. Und der Kanzlerin wird nachgesagt, sie sei gegen Gauck gewesen, weil man ihr damit &#8211; wie geschehen &#8211; vorwerfen würde, sich von der FDP vorführen zu lassen. Damit offenbaren sie allesamt, dass es ihnen damals und heute nur um Parteitaktik ging und geht, und dass man mit Gauck vor allem Merkel und Co. eins auswischen wollte. Die Opposition ist nun in die eigene Falle gelaufen, die sie damals auslegte. Und damit dies möglich wurde, musste die CDU die Kröte schlucken, einen von der FDP vorgeschlagenen Kandidaten durchzusetzen.</p>
<p>Wenn es bei der Besetzung des Bundespräsidenten, dessen Posten in der ganzen Affäre moralisch bis ins Unendliche überhoht wurde, aber auch jetzt wieder nur darum geht, dem politischen Gegner eins auszuwischen und sich taktische Vorteile bei künftigen Koalitionen und im politischen Tagesgeschäft zu sichern, dann ist es mit der Würde nicht mehr weit her.</p>
<p>Je weniger Macht ein Amt ausüben kann, desto mehr scheint es als moralinsaure Projektionsfläche zu dienen, was von der Würde nicht viel übrig lässt. Ähnliche Ansprüche hat man ja auch an Monarchen in konstitutionellen Monarchien wie der britischen und an machtlose Kirchenoberhäupter wie den Papst.</p>
<p>Vielleicht wäre genau jetzt die passende Gelegenheit gewesen, dass letzte aus der Monarchie hinübergerettete Amt zu entsorgen. Wenn die moralische Aufrüstung weiter geht, dann bleibt auch bei Gauck zu befürchten, dass er über kurz oder lang daran scheitern wird. Gerade weil er nicht als angepasster Denker bekannt ist, was schon jetzt zu den ersten Gegenprotesten und Unterstellungen führt, <a title="Gauck in der Filterbubble oder wie wir lernten den Kontext zu ignorieren" href="http://blog.karlshochschule.de/2012/02/20/gauck-in-der-filterbubble-oder-wie-wir-lernten-den-kontext-zu-ignorieren/">deren Widerlegung von den Wenigsten betrieben wird</a>. Auch ist es demokratisch witzlos, einen Kandidaten aufzustellen, der der Kandidat aller ist, den könnte man auch einfach ernennen. Wobei ja vielleicht die Linke eine Gegenkandidatin aufstellen wird. Auf jeden Fall eine Frau, die dann wieder mal würdevoll verlieren kann&#8230;</p>
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		<title>Die Werbung hat schon auf Wulffs Rücktritt reagiert</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_556" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/02/Wulff_und_Werbung_02.jpg" rel="lightbox[557]" title="Wulff und Werbung"><img class="size-full wp-image-556" title="Wulff und Werbung" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/02/Wulff_und_Werbung_02_klein.jpeg" alt="Wulff und Werbung" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Wulff und Werbung</p></div>
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		<title>Lehren aus der Causa Wulff</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es dann doch, wie zuletzt von vielen erwartet, passiert, dass Bundespräsident Wulff zurückgetreten ist. Für viele Pressestimmen war es ein längst überfälliger Schritt, hatte man sich doch schon sehr lange an ihm abgearbeitet. Nach Horst Köhler hat man nun also den zweiten Präsidenten aus dem Amt geschrieben, den ersten für das Anstoßen einer nicht genehmen Diskussion (Auslandseinsätze der Bundeswehr), den zweiten für eine kolportierte zu große Nähe zu Freunden aus der Wirtschaft.<br />
<span id="more-550"></span><br />
Was lernen wir daraus? Freunde sind für Politiker wesentlich gefährlicher als Feinde, und die oberflächlich moralischen Ansprüche an manche Amtsträger sind so hoch, dass sie kaum zu erfüllen sind. Diejenigen, die ständig von der Würde des Amtes faseln, die nicht beschmutzt werden darf, haben das Amt zu einer reinen Projektionsfläche verkommen lassen, in die man gerade genehme Forderungen und Tabus hinein interpretiert. Köhler hat man Äußerungen übel genommen und falsch ausgelegt, die schon seit Jahren in Verlautbarungen und Forderungen anderer politischer Gremien enthalten waren. Wulff wurde zum Verhängnis, dass er öffentlich nicht opportune Freundschaften pflegte, aus denen bisher nicht nachgewiesene Vorwürfe der Vorteilsnahme konsturiert wurden. Was man beiden vorwerfen kann ist ein naiver Umgang mit der Medienöffentlichkeit und fehlendes Gespür im Umgang mit der Wirkung von Beziehungen.</p>
<p>Freundschaften wurden bei Wull zu etwas anrüchigem, was manche Journalisten zu der Idee verleitete, man solle mit Freunden auch die Übernachtungen abrechnen. Eine aberwitzige Idee, die jegliches menschliches Sozialgefüge ad absurdum führt. Alle Menschen leisten sich untereinander gegenseitig Freundschaftsdienst, und der eine oder andere hat nun mal Freunde, die wertvollere Dienste leisten können als andere. Dies immer alles in den Dunstkreis von Vorteilsnahme und Mauschelei zu drücken zeugt von einem pervertierten Menschenbild, dass keinen Präsidenten sondern einen Heiland fordert. Ein solches Menschenbild, dass den Menschen als stehts verführbares Wesen begreift, dass immer nur auf den eigenen Vorteil aus ist, macht das ganze Leben zu einem Minenfeld, aus dem es kein Entkommen gibt. Irgendwann wird immer eine hoch gehen.</p>
<p>Der Bundespräsident soll oberster Repräsentant sein und als solcher noch möglichst volksnah. Quasi der liebe Onkel aus dem Schloss Bellevue. Nur ist es nun aber so, dass man die Freunde meist in den Kreisen findet, in denen man sich häufig bewegt. Auch bei den Stars und Sternchen aus der Unterhaltungsindustrie kommt es wohl nur selten zur Aschenputtelgeschichte, in der der Prinz die Dame aus dem niederen Volk erwählt. Auch dort bleibt man größtenteils unter sich und kennt nach einiger Zeit vor allem Menschen, die in ähnlichen Höhen und Tiefen unterwegs sind. Supermodels sind in den seltensten Fällen mit Straßenkehrern und Tellerwäschern liiert.</p>
<p>Wulff also nun vorzuwerfen, er habe zu viel Nähe zu Personen aus der Wirtschaft, verkennt die Realität. Der Präsident kommt fast nur mit solchen Leuten in vertraulichen Kontakt, die Volksnähe kann nur Inszenierung sein, wie bei allen anderen Politikern und sonstigen Eliten auch. Für diese Abschottung sorgt schon der Apparat an sich.</p>
<p>Die Vorwürfe gegen Wulff sind bisher nicht bewiesen, sich Kredite von Freunden geben zu lassen ist in Deutschland bisher noch nicht strafbar. Daraus etwas Unmoralisches zu konstruieren ist wie eine Beweislastumkehr. Man wirft dem Amtsträger etwas vor und schaut dann einfach zu, was passiert. Was man Wulff vorwerfen muss ist seine Naivität  im Umgang mit den Vorwürfen. Ausgerechnet bei der BILD-Zeitung anzurufen und die Unterbindung von Artikeln zu verlangen ist schon nicht mehr nur naiv sondern strohdumm. Den damit begonnenen Kampf konnte er nur verlieren. Irgendetwas wird sich wahrscheinlich bei jedem Menschen finden lassen, die Frage ist, wie wir das bewerten.</p>
<p>Wer ein Amt dermaßen überhöht, der muss sich später nicht wundern, wenn es durch den Fall der darin gefangenen Person beschädigt wird. All die, die nun von einer Beschädigung des Amtes sprechen, haben an der ganzen Karamboulage mitgewirkt. Die Moralapostel aus allen Fraktionen sind mittlerweile schon mit der taktischen Nachfolgersuche beschäftigt, um das nächste Leichtgewicht ins Amt zu hieven, dass dann wahrscheinlich um so höher fliegen und fallen wird.</p>
<p>Gerade die Überhöhung des Amtes hat dazu geführt, dass es für die politischen Parteien zu einer Verschiebemasse geworden ist, mit der man dem politischen Gegner eine reinwürgen kann. Die Opposition hatte 2010 Gauck auch nicht gewählt, weil er einer der ihren war, sondern vor allem, um damit die Koalition zu ärgern, die selber nicht auf die Idee gekommen war. Auch das Aufstellen von Frauen immer dann, wenn sie nicht gewinnen können, zeugt von dem ach so hohen Respekt vor dem Amt.</p>
<p>Irgendwann wird sich niemand mehr finden, der sich die Reinheit für dieses Amt zutraut. Vielleicht sollten wir den Grüßaugust oder die Grüßaugustine aus Bellevue einfach abschaffen, dann wäre dieses moralische Minenfeld entschärft. Oder man schaut sich den schönen Vorschlag von Rainer Bonhorst an: Zurück zur Monarchie, Zurück zur Monarchie, zweiter Teil.</p>
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		<title>Möglicher Blackout: Neue Schuldige entdeckt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 01:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Sollte es entgegen aller öffentlichen Verlautbarungen doch mal zu einem großflächen Ausfall im deutschen Stromnetz kommen, hat das Bundesumweltministerium vorsorglich ja schon mal Vorschläge gemacht, wie auf einen möglichen Ausfall argumentativ reagiert werden soll. Nun haben manche Medien einen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte es entgegen aller öffentlichen Verlautbarungen doch mal zu einem großflächen Ausfall im deutschen Stromnetz kommen, hat das Bundesumweltministerium vorsorglich ja schon mal Vorschläge gemacht, wie auf einen möglichen Ausfall argumentativ reagiert werden soll. Nun haben manche Medien einen neuen potentiellen Sündenbock für eventuelle Stromausfälle ausgemacht.<span id="more-547"></span></p>
<p>Wie <a title="Energieversorgung in Deutschland: Stromhändler zocken fast bis zum Blackout" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,815587,00.html">der SPIEGEL berichtet</a>, hätten um <em>Profitmaximierung</em> bemühte Händler an der <a title="European Energy Exchange" href="http://www.eex.com/de/Marktdaten/Handelsdaten/Strom/Stundenkontrakte%20|%20Spotmarkt%20Stundenauktion/spot-hours-table/2012-02-09/PHELIX">Leipziger Strombörse EEX</a> das Netz Anfang Februar an den Rand des Zusammenbruchs geführt. Diese hätten, anstatt zwischenzeitlich stark erhöhte Preise zahlen zu wollen, lieber die günstige Kaltreserve in der Schweiz und Österreich bemüht, um das Netz vor einem Zusammenbruch zu bewahren.</p>
<p>Tatsächlich war der Strompreis bspw. <a title="EPEX SPOT SE: Intraday" href="http://www.epexspot.com/en/market-data/intraday/intraday-table/2012-02-06/DE">am 7. Februar morgens</a> stark nach oben geschnellt, in einem Zeitraum, in dem Deutschland <a title="WetterKontor: Rückblick - Höchst- und Tiefstwerte" href="http://www.wetterkontor.de/de/deutschland_extremwerte.asp?id=20120207">unter eisigen Tempereaturen</a> bibberte. Gleichzeitig wurde mehr Strom zum Einkauf als zum Verkauf gehandelt. Laut SPIEGEL lag dies an Händlern, die ihre Bedarfsprognosen absichtlich gefälscht hätten, um die hohen Preise umschiffen zu können. Insider aus der Branche würden dieses Verhalten der Profitgier mancher Händler zuschreiben. Bei den Insider-Berichten beruft sich der SPIEGL auf die <a title="Stromnetz: Händler manipulieren den Strommarkt" href="http://www.berliner-zeitung.de/energiewende/stromnetz-haendler-manipulieren-den-strommarkt,10808242,11643284.html">Berliner Zeitung</a>, die sich wiederum auf die<a title="Stromnetz: Händler manipulieren den Strommarkt" href="http://www.fr-online.de/energie/stromnetz-haendler-manipulieren-den-strommarkt,1473634,11643284.html"> Frankfurter Rundschau</a> beruft, wo sich die Spur nach den Insidern dann aber naturgemäß verliert.</p>
<p>Zietiert wird auch Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur, die einen Brandbrief an die betroffenen Händler verschickt hat. Anders als in den Berichten durchklingt, sieht es Kurth aber noch lange nicht als erwiesen an, dass die Händler mit Vorsatz gehandelt hätten.</p>
<p>Die Energiewende und die damit verbundene Abschaltung von Atomreaktoren könne aber absolut nichts mit der kritischen Situation zu tun gehabt haben. Nur: Wenn zu Spitzenzeiten nicht genug Energie vorhanden ist, dann steigt natürlicherweise der Preis. Geschäft eines Händlers ist es nun mal, Ware möglichst günstig einzukaufen und diese dann mit Gewinn weiterzuverkaufen. Der Vorwurf der Profitmaximierung ist also unsinnig, denn um nichts anderes geht es im Wirtschaftsleben. So lange man den Händlern nicht nachweisen kann, dass System bewusst manipuliert zu haben, ist ihnen kein Vorwurf zu machen, vor allem nicht der der Profitgier, die <a title="Wikipedia: Profitgier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Profitgier">per Definition</a> sowiso fehl am Platz ist.</p>
<p>Wer Ressourcen und Waren künstlich verknappt muss sich am Ende nicht wundern, wenn es teurer wird. Auch &#8211; und vielleicht gerade &#8211; der Mangel findet seine Profiteure. Ähnlich der Staatsschuldenkrise, für die man vorzugsweise die Banken zu Sündenböcke macht, wird hier nun eine weitere Säule der Marktwirtschaft, nämlich der Handel, vor das hohe Gericht gezerrt. Und das für einen Zustand, die politisch gewollte künstliche Verknappung, für den er nicht verantwortlich ist.</p>
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		<title>Geschichte im Ersten: Der Fukushima-Schock</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 10:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Lehrstück an tendenziöser Berichterstattung war am 13. Februar 2012 um 23:30 Uhr in der ARD zu sehen. Unter dem Titel &#8220;Der Fukushima-Schock&#8221; veranstaltete man dort in der Reihe Geschichte im Ersten eine Werbesendung für regenerative Energien, gewürzt mit einer starken Prise ethisch-religiöser  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lehrstück an tendenziöser Berichterstattung war am 13. Februar 2012 um 23:30 Uhr in der ARD zu sehen. Unter dem Titel &#8220;<a title="ARD Mediathek: Geschichte im Ersten: Der Fukushima-Schock" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9522780">Der Fukushima-Schock</a>&#8221; veranstaltete man dort in der Reihe Geschichte im Ersten eine Werbesendung für regenerative Energien, gewürzt mit einer starken Prise ethisch-religiöser Ansichten. Das Reaktorunglück von Fukushima diente dabei allerdings nur als erleuchtende Einleitung in einen Überblick über die Geschichte der deutschen Energiewende, die größtenteils kritiklos bis begeistert kommentiert wird.<br />
<span id="more-544"></span><br />
Basiszutaten für öffentlich-rechtliche Berichterstattung über Energiethemen sind eine klare Freund-Feind-Aufteilung, die durch horrorfilmtaugliche Musik und einen äußerst nachdrücklichen Sprecher unterstrichen wird, und das Fehlen echter Experten zum Thema. Viel lieber lässt man vermeintlich betroffene, möglichst von den Grünen, oder selbst ernannte Experten deutscher Umweltschutzverbände zu Wort kommen. Ein einziger Gesprächspartner wurde klar als Physiker ausgewiesen, durfte aber nur kurz etwas zu vermeintlich erhöhten Leukämie-Fällen im Umkreis des AKW Krümel sagen (und war davon nicht überzeugt). Der zweite Naturwissenschaftler im Bericht war der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Ernst Ulrich von Weizsäcker, der aber, ganz Politiker, ebenfalls nichts zu wissenschaftlichen Themen zu sagen hatte, sondern sich fein in die ethisch-religiöse Grundstimmung der Sendung einfügte. Wahrscheinlich ist er deshalb auch gern gesehener Gast und Redner auf deutschen Krichentagen.</p>
<p>Naturwissenschaftliche, ökonomische und ökologische Aspekte kamen sowieso nur am Rande zum Tragen, viel wichtiger waren den Autoren ethische und religiöse Fragen im Zusammenhang mit Energiegewinnung. Bezeichnenderweise beginnt die Dokumentation mit der Begleitung eines buddhistischen Mönches, der in der Gegend um Fukushima einem Aufräum- und Dekontaminationstrupp angehört. Immer wieder werden verlassene und verwüstete Städte gezeigt, der dafür ursächliche Tsunami erscheint aber nur ein mal kurz. Viel öfter dafür gibt es Bilder des AKW Fukushima und deutscher Atomkraftwerke, insbesondere Krümel im Nebel, gefilmt wie die innerdeutsche Grenze, und unterlegt mit Musik und sphärischen Klängen, die auch gut in einem mittelmäßigen Horrorfilm Platz gefunden hätten.</p>
<p>Klar zugeteilt sind die Rollen von Gut und Böse. Während Atomkraft und Energiegewinnung aus Kohle per se schlecht sind, ist die Gewinnung aus Holzverfeuerung auf einmal gut, da dabei in der ARD-Traumwelt scheinbar keine Emissionen freigesetzt werden. Zeigte man Kohlekraftwerke immer mit großen, rauchenden Schloten, so begnügt man sich bei der Restholzverfeuerung damit, die schön lodernde Flamme zu zeigen. Ebenso werden von Atomkraftwerken möglichst unvorteilhaft verschmutzte Fassaden gezeigt, während Windkraftanlagen immer von einer Abendsonne im warmen Licht rotieren.</p>
<p>Interessant gerät auch der Auftritt eines Herrn Mildebrath, der als Tüftler vor dem Herrn vorgestellt wird, seines Zeichens Anti-AKW-Aktivist der ersten Stunde. Dieser betreibt einen Generator mit altem Bratfett, anstatt umweltschädliches Benzin zu nutzen. In der ARD-Welt entstehen bei der Verfeuerung von Bratfett wahrscheinlich Rosenblüten an Stelle von Abgasen. Mildebrath freut sich natürlich darüber, dass er das Bratfett kostenlos erhält und so Geld sparen kann, auch wenn er für die Aufbreitung, also Erhitzung und Filtrierung, mehr Aufwand betreiben muss. Wahrlich, der Mann, ach nein, dieser Tüftler vor dem Herrn, hat die Lösung für den Wirtschaftsstandort Deutschland gefunden!</p>
<p>Immer wieder klingen religiöse Bezüge im Beitrag durch, die wunderbar zur Entstehung der Energiewende in Deutschland passen, die in der Ethikkommission ja nicht von Experten und Wissenschaftlern abgesegnet wurde, sondern auch von Kirchenvertretern und anderen ethischen Größen. Passend dazu auch das Sendungsbewusstsein der Akteure, die prophezeien, dass die Welt am deutschen Wesen genesen wird, wenn die Energiewende erst mal geklappt hat. Ja, und wenn nicht? Klaus Töpfer befürchtet, dass die Energiewende daran scheitern könnte, dass sie nicht professionell koordiniert wird. Das befürchtet ausgerechnet der Vorsitzende der Kommission, die absolut technikfern über die Energiewende und die Abschaltung der deutschen AKWs befunden hat.</p>
<p>Das nächste Rührstück ist dann das österreichische Städchen St. Veit, dass 70% seines Energiebedarfs aus regenerativen Energien deckt, und, ach schauen sie doch, wie schön sich damit der Weihnachtsmarkt und die weihnachtliche Dekoration beleuchten lassen, mit moralisch einwandfreier Energie. Leuchtet die dann anders? Ist Stom doch gelb? Oder irgendwie anders, wenn er aus unterschiedlichen Quellen gewonnen wird? Industriebetriebe werden in St. Veit, bis auf eine Solarmodulfabrik, übrigends nicht gezeigt. Dafür kommt, bezeichnend für diese Dokumentation, eine Kapelle ins Bild.</p>
<p>Der deutsche Weg, er schaut so sanft aus, schwärmt einem der Sprecher vor. Sanft kreisen die Rotoren und sanft ist man auch der unweigerlichen Realität entfleucht. Zum Ende hin kommt dann doch noch mal ein klein wenig Kritik an der Zuverlässigkeit und an den Kosten der regenerativen Energien auf, die aber mit einem kirchentagswürdigen Satz beiseite gewischt wird:</p>
<p>&#8220;Ob sich der ernergiepolitische Aufbruch aber wirklich mit einer bloßen Kosten-Nutzen-Rechnung bewerten lässt?&#8221;</p>
<p>Deutschland braucht auf jeden Fall mehr bratfettbefeuerte Kapellen!</p>
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		<title>Midnightshopping im Internet? Ahhh, so ein Schwachsinn.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Realsatire]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe den Unsinn mit der Zeitbeschränkung für die versandkostenfreie Bestellung einfach übersehen. So wie das menschliche Hirn wohl auch anderen Schwachsinn aus unserer Wahrnehmung streicht, um uns nicht damit zu belästigen. Aber wo wenn nicht in  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_540" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/01/Midnightshopping_E-Mail.png" rel="lightbox[537]" title="Midnightshopping E-Mail"><img class="size-full wp-image-540" title="Midnightshopping E-Mail" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/01/Midnightshopping_E-Mail_klein.png" alt="Midnightshopping E-Mail" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Midnightshopping E-Mail</p></div>
<p>Zugegeben, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe den Unsinn mit der Zeitbeschränkung für die versandkostenfreie Bestellung einfach übersehen. So wie das menschliche Hirn wohl auch anderen Schwachsinn aus unserer Wahrnehmung streicht, um uns nicht damit zu belästigen. Aber wo wenn nicht in Deutschland, würde sonst jemand auf so eine abstruse Idee kommen? Hier werden Internetangebote ja auch teilweise wie Fernsehen behandelt und dürfen teilweise erst ab 22 Uhr <em>&#8220;gesendet&#8221;</em> werden.<span id="more-537"></span></p>
<div id="attachment_541" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.mindfactory.de/info_center.php/icID/3"><img class="size-full wp-image-541" title="Midnightshopping Hinweis" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/01/Midnightshopping_Hinweis.png" alt="Midnightshopping Hinweis" width="580" height="74" /></a><p class="wp-caption-text">Midnightshopping Hinweis</p></div>
<p>Ich warte dann jetzt mal auf die Einführung des <a title="Wikipedia: Ladenöffnungszeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laden%C3%B6ffnungszeit">Ladenöffnungsgesetzes</a> für Internetläden. An Sonn- und Feiertagen kann man dann nichts mehr einkaufen, und es muss natürlich an die Gesetzeslage in jedem Bundesland angepasst werden.</p>
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		<title>BeQuiet! Straight Power E8 400W vs. Thermaltake XaserIII</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Technik-Porno]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll ja so etwas wie Spezifikationen geben, damit Geräte verschiedener Hersteller miteinander harmonieren, wie bspw. das ATX-Format zum Aufbau von PCs. Interessant wird es immer dann, wenn sich ein Hersteller nicht 100%ig an die Spezifikationen hält, oder die Spezifikationen keine komplette  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_531" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/bq_sp_e8_400w_vs_tt_xaseriii.jpg" rel="lightbox[532]" title="BQ SP E8 400W vs. TT XaserIII"><img class="size-full wp-image-531" title="BQ SP E8 400W vs. TT XaserIII" src="http://www.buschmann23.de/wp-content/uploads/2012/01/BQ_SP_E8_400W_vs_TT_XaserIII_klein.jpeg" alt="BQ SP E8 400W vs. TT XaserIII" width="580" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">BQ SP E8 400W vs. TT XaserIII</p></div>
<p>Es soll ja so etwas wie Spezifikationen geben, damit Geräte verschiedener Hersteller miteinander harmonieren, wie bspw. das <a title="Wikipedia: ATX-Format" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ATX-Format">ATX-Format</a> zum Aufbau von PCs. Interessant wird es immer dann, wenn sich ein Hersteller nicht 100%ig an die Spezifikationen hält, oder die Spezifikationen keine komplette Klarheit schafft. So zum Beispiel heute beim Einbau eines neuen Netzteils in ein etwas älteres (ca. 8 Jahre) Gehäuse. Das <a title="STRAIGHT POWER E8 400W - BeQuiet!" href="http://www.be-quiet.net/be-quiet.net/index.php?StoryID=17&amp;ProductID=216&amp;websiteLang=de">Netzteil von BeQuiet!</a> wollte anfangs nicht so recht in das Gehäuse von <a title="Thermaltake XaserIII bei Tom's Hardware" href="http://www.tomshardware.de/alles-im-kasten-24-der-besten-computergehaeuse-im-test,testberichte-618-51.html">Thermaltake</a> passen.<br />
<span id="more-532"></span><br />
Keine Ahnung, ob nun einfach die Spezifikationen versagt hat, oder ob sich die Hersteller nicht genau daran gehalten haben. Auf jeden Fall passten beim Einsetzen die Gewinde am Netzteil nicht genau mit den Bohrungen im Gehäuse überein, sie waren in der Vertikalen leicht verschoben.</p>
<table style="text-align: center;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a class="shutterset_" title="Netzteil von BeQuiet! mit 400W und 80plus-Zertifizierung." href="https://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/bequiet_sp_e8_400w.jpg" rel="lightbox[532]"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/thumbs/thumbs_bequiet_sp_e8_400w.jpg" alt="BeQuiet! Straight Power E8 400W" /></a></td>
<td><a class="shutterset_" title="Netzteilschacht im Thermaltake XaserIII" href="https://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/thermaltake_xaser_iii_pu-schacht.jpg" rel="lightbox[532]"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://www.buschmann23.de/wp-content/gallery/technik-porno/thumbs/thumbs_thermaltake_xaser_iii_pu-schacht.jpg" alt="TT XaserIII - Netzteilschacht" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Entweder waren nun die Schienen im Gehäuse, auf denen das Netzteil aufliegt zu breit, oder das Lüftungsgitter des Netzteils ragt unangemessen weit (1-2mm) heraus. Abhilfe schaffte dann der gezielte Einsatz roher Gewalt, mit dem die Schienen im Gehäuse leicht nach unten verbogen wurden, wodurch dann alles passte&#8230;</p>
<div id="al2fb_ssp532"></div>
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		<title>Podcast-Tipp: CRE191 Internet im Festnetz</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sewinet]]></category>

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		<description><![CDATA[Justamente wo hier alle über Sewinet und Internet (auf dem Land/im Festnetz) diskutieren, nimmt sich Tim Pritlove in seinem immer hörenswerten Podcast CRE dem Thema Internet im Festnetz an. Zusammen mit Clemens Schrimpe erörtert er die Geschichte der Netzversorgung und spricht viele Dinge an, die  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Justamente wo hier alle über <a title="Weitere Artikel zu Sewinet" href="http://www.buschmann23.de/tag/sewinet/">Sewinet</a> und Internet (auf dem Land/im Festnetz) diskutieren, nimmt sich Tim Pritlove in seinem immer hörenswerten Podcast CRE dem Thema <a title="CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft" href="http://cre.fm/cre191">Internet im Festnetz</a> an. Zusammen mit Clemens Schrimpe erörtert er die Geschichte der Netzversorgung und spricht viele Dinge an, die auch in der örtlichen Diskussion interessant sind. Bei dem Thema kommt man zwar nicht um Fachbegriffe herum, aber auch Laien sollten die Probleme und Geschichte der Internetversogung über das Festnetz verstehen. Mit drei Stunden ist die Sendung zwar nicht kurz, bietet aber beste Unterhaltung und Information.<br />
<span id="more-527"></span><br />
<a title="CRE191 Internet im Festnetz" href="http://cre.fm/cre191">Hier geht es zum Podcast.</a></p>
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		<title>Unser aktueller Sewinet-Status</title>
		<link>http://www.buschmann23.de/2012/01/25/unser-aktueller-sewinet-status/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sewinet]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann trifft es jeden, könnte man sagen. Nachdem wir bis jetzt, im Gegensatz zu manch anderen, von Problemen mit der Internetverbindung über Sewinet verschont geblieben sind, hat es uns seit dem Wochenende nun auch erwischt. Einen Monat lang lief alles, von ein paar Kinderkrankheiten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann trifft es jeden, könnte man sagen. Nachdem wir bis jetzt, im Gegensatz zu manch anderen, von Problemen mit der Internetverbindung über Sewinet verschont geblieben sind, hat es uns seit dem Wochenende nun auch erwischt. Einen Monat lang lief alles, von ein paar Kinderkrankheiten abgesehen, schön schnell und zuverlässig. Seit dem letzten Wochenende häufen sich nun aber die Probleme.<br />
<span id="more-522"></span></p>
<p>Am Donnerstag fing es mit einer schlechten Verbindung, die von zunehmenden Paketverlusten geplagt wurde, an, was sich aber am Samstag größtenteils gelegt hatte. Am Montag verschlechterte sich die Verbindung dann wieder und fiel um 17 Uhr für eine halbe Stunde komplett aus. Danach funktionierte sie mit einigen Paketverlusten leidlich, was aber nur ein paar Stunden anhielt. Um kurz nach 21 Uhr fiel die Verbindung wieder komplett aus, was bis ca. 09 Uhr am Dienstagmorgen anhielt. Dann gab es wieder bis ca 11:30 Uhr eine schlechte Verbindung mit vielen Paketverlusten (bis zu 40%), danach ging wieder gar nichts. Als ich um 15:30 Uhr die Sewinet-Hotline erreichte versprach man, die Probleme seien behoben, und siehe da, sie waren es tatsächlich.</p>
<p>Als ich dann um 22 Uhr wieder zu Hause war, begann das alte Spiel von vorne: ständig abbrechende Verbindungen und hohe Paketverlustraten von 30-40%. Das hält bis gerade noch an und macht die Nutzung fast unmöglich bzw. zu einer Zumutung.</p>
<p>Ironischerweise ist die Verbindung jetzt gerade, wo ich auf veröffentlichen klicken wollte, wieder komplett abgebrochen.</p>
<p><em>Aktualisierung:</em> So, geht jetzt erst mal mit WLAN-Hotspot über das N9 weiter&#8230;</p>
<p><em>Aktualisierung 2:</em> Sewinet-Hotline erreicht, sie arbeiten natürlich am Problem&#8230;</p>
<p><em>Aktualisierung 3:</em> Sewinet bestätigt auf der eigenen Internetseite nun die Störung und verspricht Abhilfe bis heute Nachmittag.</p>
<p><em>Aktualisierung 4:</em> Bis jetzt, 16:30 Uhr, scheint das Problem noch nicht behoben zu sein.</p>
<p><em>Aktualisierung 5:</em> Jetzt, 20:00 Uhr, läuft wieder alles&#8230;</p>
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		<title>Ein Brocken Verschwörungstheorie II</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buschmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Brok seine Verschwörungstheorie am Montag über WELT ONLINE verbreitet hat, gab er am Dienstag noch mal im WESTFALEN-BLATT (leider nur in der gedruckten Ausgabe) etwas davon zum Besten. Brok moniert dort, bei der Entscheidung der Rating-Agentur Standard &#38; Poor&#8217;s, die Bonität von neun  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Brok seine Verschwörungstheorie <a title="Ein Brocken Verschwörungstheorie" href="http://www.buschmann23.de/2012/01/16/ein-brocken-verschwoerungstheorie/">am Montag über WELT ONLINE verbreitet</a> hat, gab er am Dienstag noch mal im <a title="Zeitung WESTFALEN-BLATT" href="http://www.westfalen-blatt.de/">WESTFALEN-BLATT</a> (leider nur in der gedruckten Ausgabe) etwas davon zum Besten. Brok moniert dort, bei der Entscheidung der Rating-Agentur Standard &amp; Poor&#8217;s, die Bonität von neun Euro-Ländern herabzustufen, hätten Fakten keine Rolle gespielt. Er selbst hat es in seiner Begründung dann aber auch nicht so mit den Fakten.<br />
<span id="more-519"></span><br />
Wenn man <em>sähe</em>, wie Mit Romney, ein möglicher republikanischer Kandidat gegen Obama, seinen Wahlkampf führe, dann ahne man, dass es Zusammenhänge gebe, immerhin stamme der gute Mann aus der Finanzwelt. Außerdem sei es <em>arg merkwürdig</em>, dass Großbritannien nicht herabgestuft würde, wo deren Konjunktureckdaten ja auch nicht besser seien. Das ist bestes Verschwörungssprech&#8230;</p>
<p>Das Brok die Rating-Agenturen nicht versteht merkt man spätestens dann, wenn er schon allein deshalb eine gute Bewertung für Italien fordert, weil die dortige Regierung versuche, die Lage in den Griff zu kriegen.</p>
<p>Würde es allein um&#8217;s reine Versuchen gehen, dann müsste ganz Europa nur Bestoten erhalten. Aber Brok weiß natürlich totsicher, dass die böse Rating-Agentur sich den Zeitpunkt gezielt herausgesucht hat, er kennt die Fakten. Immerhin wäre Italien morgen fast schuldenfrei gewesen, hätte Standard &amp; Poor&#8217;s nicht dazwischengefunkt.</p>
<p>Eine noch schönere Verschwörungstheorie gibt es übrigens hier:<br />
<em>Der Postillon:</em> <a title="Welt in Sorge: Iran kurz vor Fertigstellung von Ratingagentur" href="http://www.der-postillon.com/2012/01/welt-in-sorge-iran-kurz-vor.html">Welt in Sorge: Iran kurz vor Fertigstellung von Ratingagentur</a></p>
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